HoF

Hier seht ihr meine ganz persönliche Hall of Fame (HoF).

Hier hab ich die Spieler, Trainer und Funktionäre aufgenommen, die meiner Meinung nach den FC Bayern geprägt haben. Andere Kriterien sind die jahrelange Treue zum Klub und die Liebe zum Verein und zu München. Ganz wichtig natürlich auch die Erfolge. Aber seht selber.

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Trainer:

Dettmar Cramer

Holte in seiner zweijährigen Amtszeit(75 bis 77) zweimal den Landesmeister-Cup sowie den Weltpokal. Deutscher Meister konnte er jedoch nicht werden, was ihn dann auch den Kopf kostete.

Udo Lattek

Neben Hitzfeld wohl der erfolgreichste Bayern-Trainer. Von 1970 bis 75 und 83 bis 87 beim FC Bayern. Holte sechs Meisterschaften und drei Pokalsiege.  Außerdem wurde unter ihm ebenfalls der Landesmeister-Cup gewonnen.

Ottmar Hitzfeld

Der erfolgreichste Bayern-Trainer aller Zeiten. Muss man zu ihm noch viel schreiben? Führte den FC Bayern zu fünf Meisterschaften, drei Pokalsiegen und zwei Ligapokalsiegen. Gewann außerdem mit uns die Champions League und den Weltpokal. Von den Rekorden die er mit uns aufgestellt hat möchte ich gar nicht erst anfangen. Wurde dann unehrenhaft nach einer schwachen Saison abgeschoben. Übernahm nach der Magath-Entlassung aber wieder das Ruder und führte den FC Bayern noch einmal zum Double. Dann war für ihn endgültig Schluss und dieses mal wurde er gebührend verabschiedet. Aber wie zu hören war soll er als Interimscoach nach der Klinsmann-Entlassung im Gespräch gewesen sein. Vielleicht sehen wir ihn ja noch mal auf der Trainerbank des FC Bayern.

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Funktionäre:

Franz John

Der Gründervater des FC Bayern. Was würden wir machen wenn er 1900 nicht den FC Bayern gegründet hätte? John war auch der erste Präsident unseres Klubs. Ich denke er hätte sich wohl niemals erträumen lassen was aus „seinem“ FCB geworden ist.

Kurt Landauer

Für mich einer der wichtigsten Männer in unserer Vereinsgeschichte. War in vier Amtszeiten unser Präsident. Unter ihm konnten die ersten Erfolge verbucht werden. Er hat den Grundstein gelegt, er hat den FC Bayern als weltoffenen Klub geprägt und die richtigen Werte und Prinzipien in diesen Klub reingebracht. Landauer war Jude und musste während der Nazi-Zeit fliehen. Allein deshalb sind wir Fans verpflichtet Rassismus und Fremdenhass nicht zu tolerieren. In den folgenden Perioden diente er als Präsident des FC Bayern München:1913 – 1914, 1919 – 1921, 1922 – 1933 und 1947 – 1951.

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Spieler:

Roy Makaay

Das Phantom – der sympathische Niederländer erzielte in 129 Spielen 78 Tore (26 Vorlagen). War oft das ganze Spiel über nicht zu sehen, um dann in der 89. Minute das entscheidende Tor zu schiessen. Für ihn war der FC Bayern ein Traumverein. Auch heute hört man immer wieder das er den FC Bayern und seine alten Kollegen an der Säbener Straße oder in der Allianz Arena besucht. Schoss in unserem Trikot auch das schnellste Tor in der CL-Geschichte im Achtelfinal-Rückspiel gegen Real Madrid – nach 10 Sekunden war der Ball im Tor.

Oliver Kahn

Von 1994 bis 2008 beim FC Bayern. Er war mehr als ein Torhüter. Er war der personifzierte Erfolg. Seine Worte: „Weiter, immer weiter“ haben den FC Bayern geprägt. Unvergessen seine Paraden im CL-Finale 2001 oder sein Jubel mit der Eckfahne nach der Last-Minute-Meisterschaft in Hamburg im selben Jahr. Gewann mit dem FC Bayern unzählige Titel und erhielt zig Auszeichnungen. Zu ihm muss man nicht viel schreiben. Oliver Kahn ist der FC Bayern.

Hasan Salihamidzic

War fast zehn Jahre beim FC Bayern und hat stets alles für den Verein gegeben. Hat immer vor Energie gesprüht wenn er eingewechselt wurde. Machte über 234 Spiele für den FCB und war einer der Publikumslieblinge. Immer für einen Scherz zu haben. Brazzo musste man einfach gerne haben.

Willy Sagnol

9 Jahre beim FC Bayern, über 184 Spiele, unzählige Titel und Publikumsliebling. Für mich Grund genug den Franzosen in die HoF aufzunehmen. War der letzte verbliebene Spieler aus dem CL-Siegerkader von 2001 als er im Februar 2009 sein vorzeitges Karriereende wegen anhaltender Achillessehnenbeschwerden bekanntgab. Das langezogene „Willyyyy“ wird unvergessen bleiben.

Franz „Bulle“ Roth

Gewann dreimal in Folge mit dem FC Bayern (74-76) den Landesmeister-Cup. Dazu kommen weitere Titel nationale und internationale Titel.  War der Mann für die wichtigen Tore. 1967 wurde dank seines Tores der Pokal der Pokalsieger gewonnen. Traf außerdem in den Landesmeister-Endspielen 75 gegen Leeds United und 76 gegen Etienne. Ein ganz wichtiger Mann.

Mehmet Scholl

Wurde oft als letzter Straßenfußballer bezeichnet, wenn man ihm zugesehen hat bestätigte sich dies. Scholli war eine Augenweide und konnte kicken wie kein anderer. Wäre er nicht von vielen Verletzungen geplagt gewesen wäre er sicher als einer der besten Fußballer der Welt in die Geschichte eingegangen. Seine Titelsammlung ist riesig, in 15 Jahren beim Rekordmeister gewann er so einiges. Allein acht Deutsche Meisterschaften machen ihm zum Rekordmeister unter den Spielern. Auch jetzt ist er dem Verein noch verbunden. Hat bisher die U13 trainiert und wird nun die Amateure übernehmen.

Katsche Schwarzenbeck

Über 400 Spiele für den FC Bayern. Gewann unzählige Titel und war der „Bodyguard des Kaisers“. Verrichtete seine Arbeit als Vorstopper stehts solide und viel nie groß auf. Dafür war er umso wichtiger für unser Spiel. 1974 rettete er  uns mit seinem ersten Europapokaltor, einem Weitschuss aus 25 Metern, in der letzten Spielminute der Verlängerung des Endspiels um den Europapokal der Landesmeister in das Wiederholungsspiel gegen Atlético Madrid. Dies wurde ja dann klar mit 4:0 gewonnen.

Dieter Hoeneß

Erzielte in 224 Spielen 102 Tore. War ein absoluter Kämpfer. Der legendäre Pokalsieg 1982  gegen den 1. FC Nürnberg ist wohl der beste Beweis dafür. Nach einem 0:2-Rückstand drehte der FC Bayern das Spiel und siegte schließlich mit 4:2. Hoeneß, der sich eine Platzwunde am Kopf zugezogen hatte, spielte damals mit Verbandsturban noch fast eine Stunde weiter. Traf obendrei einmal.

Thomas Linke

Von ihm ist eigentlich relativ selten etwas zu hören wenn es um die glorreiche Vergangenheit des FC Bayern geht. Absolvierte über 239 Spiele für den FC Bayern und war mit seiner Abgeklärtheit eine wichtige Stütze. War ein unspektakulärer Spieler aber verrichtete seine Aufgaben zuverlässt. Gewann fünfmal die Meisterschaft und dreimal den DFB-Pokal mit uns. Seine wichtigste Aktion hatte er wohl im CL-Finale 2001: Er verwandelte den letzten und entscheidenden Elfmeter eiskalt. Verlor 2005 seinen Stammplatz und wechselte nach Salzburg. Im Juni 2007 kehrte er aber zum FC Bayern zurückt und führte die Amateure als Kapitän in die damals neu eingerichtete dritte Liga. Allein dafür tausend Dank!  Anschließend beendete er seine Karriere.

Werner Olk

In der Geschichte des FC Bayern gab es nicht nur Beckenbauer, Müller und Co, sondern auch andere wichtige Persönlichkeiten wie z.B. Werner Olk. Er war der erste Bayern-Kapitän nach dem Aufstieg in die Bundesliga 1965 und gewann die ersten nationalen sowie internationalen Titel.

Uli Hoeneß

Uli Hoeneß und der FC Bayern. Was wäre der Verein ohne diesen Menschen? Als Spieler bestritt er von 1970 bis 1978 239 Spiele (86 Tore) für den FC Bayern und gewann den Weltpokal, Europapokal der Landesmeister, sowie die Deutsche Meisterschaft und den DFB-Pokal mehrfach. Jedoch dauerte seine Karriere als Spieler nicht so lange an. Umso mehr hat er den Klub neben dem Platz geprägt.Im Alter von 27 Jahren (1979) beendete eine Verletzung seine Profi-Karriere und er wechselte ins Management beim FC Bayern. In fast 30 Jahren als Manager hat Hoeneß den FC Bayern zu einem Weltklub gemacht – zu einem absolut gesunden Weltklub. Er hat keine Schulden gemacht und Spieler mit nicht vorhandem Geld gekauft. 6 Mio Euro Umsatz und 3,5 Mio Euro Schulden, so stand der FC Bayern da als Hoeneß den Verein übernahm. Heute ist allein der Umsatz 48 mal höher als zu seinen Anfangszeiten.  Was Hoeneß alles geleistet hat kann man gar nicht aufzählen. Eigentlich ist ein FC Bayern ohne Hoeneß kaum vorstellbar.

Klaus Augenthaler

Von 1976 bis 1991 trug Klaus Augenthaler das Trikot des FC Bayern. Er  ist einer der erfolgreichsten Bundesligagspieler aller Zeiten. Sieben Deutsche Meisterschaften, drei DFB-Pokalsiege und immerhin zweimal Vize im Europapokal der Landesmeister. Insgesamt bestritt er 404 Spiele für den FC Bayern – eine unglaubliche Zahl. Außerdem schoss er ein einmaliges Tor beim 1:0-Auswärtssieg am 19. August 1989 in Frankfurt. Dabei überwand „Auge“ Uli Stein mit einem Schuss von der Mittellinie. Der Treffer wurde zum „Tor des Jahres“ und sogar zum „Tor des Jahrzehnts“ gewählt.

Bernd Dürnberger

Einer der treuesten Spieler des FC Bayern. Von 1972 bis 1985 13 Jahre Stammspieler. In dieser Zeit absolvierte er 375 Ligaspiele. Sowas ist heute fast undenkbar.

Hansi Pflügler

Lief 277 mal für den FC Bayern auf und gehört ohne Zweifel in dies HoF. 1992 beendete er seine Karriere, wurde dann aber 1995 vom FC Bayern für das Spiel gegen Kaiserslautern (1:1) reaktiviert. In der Saison 2001/02 bestritt er sogar noch einmal 32 spiele für die Amateure in der Regionalliga Süd.

Roland Wohlfahrt

War eigentlich nur eingeplant als Ersatzstürmer. Dann schlug er aber ein wie eine Bombe. In der ewigen Bundesliga-Torschützenliste des FCB rangiert er hinter Gerd Müller und Kalle Rummenigge auf Platz 3 und erzielte bei 254 Einsätzen 119 Tore. Zweimal wurde er sogar Torschützenkönig (1988/89 mit 17 und 1990/91 mit 21 Treffern). Jedoch war er nie der große Star, und das obwohl er sich neun Jahre beim FC Bayern hielt und gegen alle Einkäufe im Offensivbereich seinen Stammplatz verteidigte.

Franz Beckenbauer

Zu ihm muss man nicht viel schreiben. Als Spieler sammelte er Titel ohne Ende und lief 427 mal für den FC Bayern auf. Deutscher Meister, DFB-Pokalsieger, Europapokal der Landesmeister, Uefa-Cup, Weltpokal, Weltmeister, Europameister…..die Liste ist lang. Und auch nach seiner Karriere wurde der Kaiser überhäuft mit Auszeichnungen für seine zahlreichen Verdienste. Unter anderem wurde er als Trainer Weltmeister (1990) udn gewann mit dem FC Bayern 1994 die Meisterschaft und 1996 den Uefa-Cup. Auch nach seiner aktiven Karriere immer im Rampenlicht. Ist Präsident des FC Bayern München e.V., Aufsichtsratsvorsitzender, war Chef des Organisationskomitees der WM 2006 in Deutschland die bisher die beste aller Zeiten gewesen sein soll. Alles hier zu erwähnen was er erreicht hat, das wäre ein zu großer Umfang. Ich will es dabei belassen. Er ist einfach die Lichtgestallt des Deutschen Fußballs. Ohne ihn geht hier in der HoF überhaupt nichts.

Giovane Elber

Der Samba-Stürmer. In 169 Spielern erzielte der Brasilianer 62 Tore. Élber erzielte in der Bundesliga insgesamt 133 Treffer. Kein anderer ausländischer Spieler hat mehr Bundesligatore erzielt. Elber war ein Stürmer der den Klub geprägt hat. Immer für einen Spaß zu haben und beliebt wie kaum ein anderer. Im Trikot des FCB wurde er viermal Deutscher Meister (1999, 2000, 2001, 2003) und dreimal DFB-Pokalsieger (1998, 2000, 2003), einmal gewann er die Champions League (2001) sowie den Weltpokal (2001). 2003 wurde er dann unehrenhaft abgeschoben nach der Verpflichtung von Roy Makaay – er wechselte zu Olympique Lyon. Dort kam er dank Verletzungen nie in Tritt, wurde kurzzeitig nach Gladbach ausgeliehen, verlies den Verein aber auch erfolglos. Seine Karriere beendete er schließlich in Brasilien. Elber war ein Stürmer wie kein anderer: brilliante Technik, ausgeprägter Torinstinkt, schnelle Drehungen, flinke Finten und atemberaubende Kabinettstückchen – das war Elber.

Sepp Maier

Musste 1979 im – für Torhüter jungen Alter- von 35 Jahren seine Karriere nach einem schweren Autounfall beenden. Doch schon zu diesem Zeitpunkt hatte er alles gewonnen, was es zu gewinnen gab: Deutscher Meister (1969, 1972-74), Pokalsieger (1966, 1967, 1969, 1971), Europapokalsieger (1967, 1974-76), Weltpokalsieger (1976) sowie Europameister (1972) und Weltmeister (1974). 473 Bundesligaspiele bestritt er für den FC Bayern, davon 422 ohne Unterbrechung – Bundesliga Rekord.

Lothar Matthäus

Zwölf Jahre lang spielte Matthäus für den FC Bayern (1984 bis 88 und 1992 bis 2000). In München wurde Matthäus zu einem der erfolgreichsten Fußballspieler der Geschichte. Sieben Mal gewann er dort die Meisterschaft (1985-87, 1994, 1997, 1999, 2000), dreimal den DFB-Pokal (1986, 1998, 2000) und einmal den UEFA-Cup (1996). 150 Mal hat Matthäus für die Nationalelf gespielt – so oft wie keiner vor ihm und wohl auch lange keiner mehr nach ihm. Für den FC Bayern bestritt er 302 Bundesligaspiele und erzielte dabei 85 Tore. 1990 und 1999 war er „Fußballer des Jahres“ in Deutschland, 1990 zusätzlich in Europa. Als „Weltfußballer des Jahres“ wurde er 1990 und 1991 ausgezeichnet. Als Fußballer zeichnete sich Matthäus durch Laufstärke, Übersicht, Passgenauigkeit, Kampfeswillen und Schussstärke aus. In der Mannschaft übernahm er stets Verantwortung.

Karl-Heinz Rummenigge

162 Tore in 310 Bundesligaspielen. Hinter Gerd Müller erzielte er die meisten Tore für den FC Bayern. Auszeichnungen und Titel hat Rummenigge mit dem FC Bayern in Fülle gewonnen: Bundesliga-Torschützenkönig (1980, 1981, 1984), „Fußballer des Jahres“ in Deutschland (1980) und Europa (1980,1981), Weltpokalsieger (1976), Gewinner des Landesmeister-Cups (1975, 1976), Pokalsieger (1982, 1984), Deutscher Meister (1980, 1981). 1980 wurde er mit der Nationalmannschaft außerdem Europameister. Wechselte dann 1984 für die damalige Rekordablösesumme von fast 6 Mio Euro zu Inter Mailand. Mittlerweile im Vorstand des FC Bayern aktiv. Dort könnte er sich aber öfter mal den ein oder anderen Satz gegenüber den Fans verkneifen

Paul Breitner

Hart, energisch, reaktionsschnell, konditionsstark und schussfreudig trug er als Offensivverteidiger und Mittelfeldspieler wesentlich zu den Erfolgen des FC Bayern bei. Er erlebteAnfang der 70er Jahre seine größten sportlichen Erfolge. 1971 gewann er den DFB-Pokal, 1972-1974 die Deutsche Meisterschaft und 1974 den Europapokal der Landesmeister. Nach dem WM-Titel 74 wechselte Breitner zu Real Madrid, wo er zusammen mit Günter Netzer ein glänzendes Mittelfeld-Gespann bildete. Mit den Königlichen wurde er 1975 Meister und Pokalsieger, 1976 holte er dann wiederum die spanische Meisterschaft. Im Sommer1978 kehrte er zum FC Bayern zurück und feierte dort noch mehrere Titel

Gerd Müller

40 Tore in einer Bundesligasaison – das schafft nur einer: Gerd Müller. 1972 stellte der „Bomber der Nation“ diesen bis heute gültigen Liga-Rekord auf. Insgesamt gewann er sage und schreibe sieben Mal die Torjägerkrone: 1967, 1969, 1970, 1972, 1973, 1974 und 1978. Zweimal war er Europas bester Torjäger (1970, 1972), zweimal deutscher Fußballer des Jahres (1967, 1969) und einmal sogar Europas Fußballer des Jahres (1970). Müller war der Inbegriff des Strafraumstürmers. In 427 Bundesligaspielen für den FC Bayern zappelte der Ball 365 Mal im gegnerischen Netz – eine Quote, die bis heute weltweit ihresgleichen sucht. Und nicht zuletzt seinen Toren ist es zu verdanken, dass der FC Bayern Ende der 60-er und im Laufe der 70-er Jahre eine wahrlich „goldene“ Zeit erlebte. Je viermal wurde der „Bomber der Nation“ mit dem FC Bayern Meister (1969, 1972-1974) und Pokalsieger (1966, 1967, 1969, 1971), dreimal gewann er den Europapokal der Landesmeister (1974-1976) sowie je einmal den Europapokal der Pokalsieger (1967) und den Weltpokal (1976).

Stefan Effenberg

Seine ersten beiden Jahre (1990 bis 92) waren nicht von Erfolg gekrönt und er verließ den Verein um es ab 1998 noch einmal zu probieren. Von da an Begann seine Zeit beim FC Bayern. Er wurde dreimal deutscher Meister (1999, 2000, 2001) und holte einmal den DFB-Pokal (2000). Seine Krönung  war der Champions League-Sieg von 2001 und anschließend der Gewinn des Weltpokals. Er bestritt insgesamt 160 Partien für den FC Bayern und erzielte dabei 35 Tore. Aber Effenberg war mehr. Er war der unumstrittene Chef auf dem Platz, der Leader – der Cheffe. Er war einer der Köpfe der CL-Siegermannschaft von 2001. Ein echter Typ von denen es heute kaum noch welche gibt.

Bixente Lizarazu

Er spielte von 1997 bis 2006 in 182 Bundesligaspielen für die Bayern und wurde mit den Bayern sechs Mal Deutscher Meister, fünf Mal DFB-Pokalsieger und vier Mal Ligapokalsieger. Zusätzlich  gewann er 2001 die Champions League und den Weltpokal. Außerdem war er Welt- und Europameister mit Frankreich. Lizarazu gehört zu den erfolgreichsten Fußballspielern aller Zeiten. Der sympathische Franzose war auf der linken Abwehrseite eine Bank, an ihm kam keiner vorbei. Der Modelathlet ist nie abgehoben und war ein Musterprofi auf und neben dem Platz.  Und er ist dem FC Bayern immer treu geblieben. Im Jahr 2004 wechselte Lizarazu zunächst zurück in seine Heimat zu  Olympique Marseille. Jedoch nur ein halbes Jahr später – im Januar 2005 – kehrte er wieder nach München zurück. Da Philipp Lahm, der Lizarazu eigentlich auf seiner Position ablösen sollte, eine langfristige Verletzung erlitt, verlängerte Lizarazu seinen Vertrag am Saisonende sogar erneut um ein Jahr für die Spielzeit 2005/2006. Danke für alles Liza.

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Dann gibt es noch ein paar Grenzfälle, bei denen ich mir zum Teil schwer getan haben, mich dann aber entschieden haben diese nicht aufzunehmen:

Michael Tarnat
Patrick Anderson
Mario Basler
Jens Jeremies
Michael Ballack
Sammy Kuffour
Paulo Sergio

Was natürlich nicht heißen soll das diese Spieler nicht großes für den FC Bayern geleistet haben. Aber ein z.B. Anderson hat zwar das entscheidende Tor bei der Last-Minute-Meisterschaft 2001 geschossen, wenn ich ihn aufnehme muss ich das aber auch mit dem gesamten Kader aus dem Jahr 2001 machen. Diese Spielzeit war einfach überragend mit dem Tripel.