Willy Sagnol im Interview


Der letzte verbliebene Held von Mailand [> siehe Triple 2001] gab am 2. Februar 2009 seinen Rücktritt bekannt. Grund waren anhaltende Achillessehnenbeschwerden die es ihm unmöglich machten auch nur ein einziges Spiel in der Saison 2008/09 zu bestreiten.

Zur Erinnerung: Sagnol hat seit dem 1. Juli 2000 für den FC Bayern gespielt und mit unserem Verein nahezu alles gewonnen was es zu gewinne gibt. Von 2000 bis 2009 bestritt er 184 Spiele (7 Tore) für den FC Bayern und  gewann 5x die Deutsche Meisterschaft (2001, 2003, 2005, 2006 und 2008), 4x den DFB-Pokal (2003, 2005, 2006 und 2008) , 3x den Ligapokal (2000, 2004 und 2007) sowie als Höhepunkt die Champions League (2001) und den Weltpokal (2001). Bis zu seinem Karriereende war er der dienstälteste Bayern-Spieler und wie erwähnt der letzte Held der 2001 in Mailand die Champions League gewonnen hatte. Willy war zum Teil ein schwieriger Mensch, aber ein Vorzeigeprofi und absoluter Fanliebling.

Wenn ich mich nur erinnere wie er die rechte Abwehrseite dicht gemacht hat oder zu seinen gefürchteten Flankenläufen angesetzt hat und dann das langezogene „Willyyyyyy“ durch das Stadion geschwappt ist – da bekomm ich ne Gänsehaut. Dagegegen ist mir beim Blick auf unsere derzeitige rechte Abwehrseite mit „Granaten“ wie Lell und Görlitz zum heulen zumute.

Nun hört man von Willy mal wieder etwas, der sympathische Franzose hat in der „tz“ ein Interview gegeben [> siehe hier]. Darin hat er sich u.a. zu seinen Zukunftsplänen, dem Wechselpoker um Franck Ribery und die derzeitige Lage beim FC Bayern geäußert. Sehr lesenswert.

Die für mich wichtigesten Zitate aus dem Interview hab ich mal rausgesucht.

Zum Problem des FC Bayern auf der rechten Abwehrseite:

„Ich finde Lahm besser auf links. Er kann da super Flanken, nach innen ziehen und so für Gefahr sorgen. Auf rechts ist das schwieriger für ihn.“

Zu Michael Rensing und der Torwartdiskussion:

„Er kann es schaffen. Michael ist ein guter Torwart. Ob er ein ganz Großer wird, wird sich zeigen. Was Klinsmann mit ihm gemacht hat, war ein Skandal. Ein Trainer kann so nicht mit einem Spieler umgehen. Das habe ich in meinem Leben noch nicht erlebt. Das ist nichts gegen Jörg Butt. Er hat seine Sache gut gemacht. Aber Michael ist der Mann für die Zukunft.“

Auf die Frage ob er lieber in Deutschland oder Frankreich arbeiten würde:

„Das ist mir egal. In Frankreich lebt es sich gut, und sollte ich in der Bundesliga einen Job finden, dann kommt nur Bayern infrage. Für einen anderen Klub kann ich nicht arbeiten.“

Ein tolles Interview und ich Teile größtenteils in allen Punkte seine Meinung. Einfach ein super Typ.

Willy, ich wünsche dir alles gute für deine Zukunft!!

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