Hoeneß: „Real hat uns nie Geld geboten“


Uli Hoeneß hat am Rande des Audi-Cups endgültig Klarheit um Franck Ribery geschaffen. Nach dem die französische Zeitung „L’Equipe“ berichtet hatte, der FC Bayern habe eine 80 Mio Euro Angebot von Real für Ribery abgelehnt [bayern-fansite berichtete], erklärte der Manager nun, wie das Werben um Ribery wirklich gelaufen ist.

Und ganz wie vermutet, es gab nie ein Angebot für den kleinen Franzosen: „Real hat uns nie Geld geboten“, so Hoeneß.

Der 57-Jährige weiter: „Ich habe denen gesagt, ihr braucht euer Flugzeug nur besteigen, wenn ihr einen Scheck in dreistelliger Millionen-Höhe dabei habt. Offensichtlich haben sie den nicht aufgetrieben, denn sie sind in Madrid geblieben.“

Desweiteren griff Hoeneß Reals Präsident Florentino Perez und seine Einkaufspolitik an: „Real wird mal ein Problem haben, wenn der Gerichtsvollzieher ihnen das Bernabeu-Stadion zusperrt. Der Krug läuft ja bekanntlich zum Brunnen. Aber irgendwann zerbricht der schon noch, also lassen wir sie doch laufen!“

Mal wieder so ein Wunschtraum von unserem Uli. Real Madrid wird nie finanzielle Probleme bekommen, da springt dann ganz schnell der Staat ein oder mit irgendwelchen dubiosen Geschäften wird der Verein gerettet. Hoeneß lebt halt manchmal in seiner eigenen Welt. So einen Wunschtraum hatte er schonmal, als er im letzten Jahr prophezeite die Spielerpreise werden als Folge der Finanzkrise total einbrechen und man wird richtige Schnäppchen auf dem internationalen Markt machen können. Auch das ist nicht eingetreten. Ganz im Gegenteil, es wurden Rekord-Transfers getätigt (Ibrahimovic, Eto’o, Ronaldo, Kaka) und mit riesigen Geldbeträgen nur so um sich geschmissen.

Die Person um die es schon seit Wochen geht, Franck Ribery, hat sich ebenfalls in einem Interview geäußert [siehe hier].

„Die Bayern-Verantwortlichen wollen mich nicht ziehen lassen, das ist klar. Sie schätzen mich sehr. Sie mögen mich. Ich fand es klasse, wie Sie mich nach der Kritik von Herrn Beckenbauer in Schutz genommen haben. Eine tolle Geste, die mir sehr gut gefallen hat“, so der 26-Jährige gegenüber der „tz“.

Und weiter: „Falls ich den FC Bayern verlassen sollte, möchte ich ohne Krach gehen. Bisher habe ich mich stets professionell verhalten, sowohl auf, als auch außerhalb des Platzes. Ich habe mich nicht verändert. Ich bin immer noch der Gleiche.“

Der Franzose erklärte außerdem, das er „erst für nächsten Mittwoch grünes Licht“ von der medizinischen Abteilung bekommen hat, „um wieder mit der Mannschaft trainieren zu dürfen. Insofern kommt das erste Bundesliga-Spiel in Hoffenheim zu früh für mich. Realistischer ist ein Einsatz beim Heimspiel gegen Werder am 15. August.“

Das sind doch gute Nachrichten. Denn trotz der Unruhe um Ribery, auf so einen Ausnahmespieler wie ihn können wir natürlich nicht verzichten.

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